Alpencross – Tag 4: Vom Reschen nach Meran

So wurde uns die Route auf jeden Fall verkauft, auch nach dem auf den Tafeln aushängendem Streckenprofil. Wir waren gespannt. Am Vorabend hatten wir überlegt noch was dran zuhängen, da es unklar war, ob wir am geplanten Campingplatz in Algund bei Meran auch einen Platz bekommen würden. Plan war also sehr früh zu starten und zu versuchen noch 40 km drauf zu legen  inkl. etwa 12 km Bergpassage über das Gampenjoch. Verlockend war das Ziel ein wunderschöner Campingplatz am Beginn des Trentinos in……Mit Pool, Animation usw.

Um halb 8 starteten wir dann auch nach Plan, allerdings mangels Strom ohne Kaffee für mich ein kleines Drama . Zunächst ging es noch leicht bergab/bergauf im Wechsel aber schnell schon konnten wir es wirklich einfach nur rollen lassen und die traumhafte morgendliche Landschaft Südtirols geniessen. Und so hatten wir schnell 20km geschafft und waren zuversichtlich. Dann erreichte uns der Anruf unseres Support Teams, dass nicht wir, sondern der Kasten schlapp gemacht hat und nach Meran zur Reparatur musste, also vereinbarten wir, uns auf jeden Fall in Meran zu treffen, um dann den weiteren Tagesplan festzulegen. Die weitere Strecke nach Meran war sehr schön, wundervolle Radwege durch Apfelplantagen und meistens rollte es auch nur, immer wieder ging es auch kilometerweit geradeaus. Da es sehr heiss war brannte die Sonne auf den Asphalt und es fuhr sich trotz allem nicht so leicht wie gedacht. Und heute schmerzte dann tatsächlich auch der Allerwerteste das erste Mal, das merkt man auf der Geraden wirklich mehr als beim bergauf fahren.

Von Algund runter den serpentinenreichen Radweg bis Meran konnten wir es wieder ausschliesslich laufen lassen und genossen die Aussicht auf diese tolle Stadt.

Dann quälten wir uns durch Meranin Richtung Radweg gen Bozen, da Lana unser vereinbarter Treffpunkt mit den Supportern war. Aber schon jetzt war eigentlich klar, dass wir die komplette Zusatzroute nicht mehr fahren werden. Peter bat uns an , uns auf den Gampenpass zu fahren, so dass für uns nur noch der Rest verbleibt-aber wir machen ja einen Alpencross und keine Spazierfahrt!!!!

Also Vorschlag abgelehnt!

Peter fand zum Glück schnell einen klasse Naturcampingplatz ganz in der Nähe in Tesins, von Lana nur noch 8km entfernt. Euphorisch stimmten wir zu, ließen sogar unsere Radlhandschuhe zurück, gut, dass wir doch noch ein Getränk mitgenommen haben. Denn: die 8km ging es auf einer extrem befahrenen Strasse in Serpentinen, gleisender Sonne, die auf den Kopf brannte bergauf…. Mehrere Traubenzucker, ein ganz köstlicher (gell Mick!?) Energieriegel (getarnt mit Schokolade) brachten uns dann doch noch nach oben, wo es erstmal zum Campingplatz wieder bergab ging (das müssen wir morgen wieder bergauf fahren…). Der Platz machte die ganze Anstrengung jedoch wieder wett-ein Traum inmitten von Apfelplantagen, mit super Pool und toller Bar.

Und: Strom! Ich freu mich auf den Kaffee morgen früh!!!

Rechenpass

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