Kroatien 2016…nun doch mal!

Unsere Kroatien-Rundreise in 11 Tagen

 

Oft schon haben wir damit geliebäugelt nach Kroatien zu fahren, aber irgendwie nie das richtige Ziel gefunden. Dann sind wir wieder mal am Gardasee gelandet. In diesem Sommer wollten wir aber echt mal was anderes sehen und da kam uns die Rundreise durch Kroatien sehr gelegen, die uns das kroatische Fremdenverkehrsamt netterweise zusammengestellt hat.

Am Samstag, 6.8. ging’s los, Abfahrt war um 21 Uhr abends bis zum ersten Stop im Lungau , zwischen Tauern- und Katschbergtunnel. Da gibt es eine nette Raststätte, die Peter schon kannte und daher musste es auch genau diese sein . Aber für eine „1 Nacht Schnellübernachtung“ echt nett und süß gemacht, da alle Parkplätze mit Büschen voneinander abgetrennt sind. Bei Ankunft um 23 Uhr haben wir dann auch einen der letzten Parkplätze erwischt, kurz nach uns war’s dann voll. Um möglichst wenig Aufwand zu betreiben , haben wir das Dach gar nicht aufgeklappt , sondern zu viert auf 1,40 Meter geschlafen- entspannt ist was anderes, aber somit haben wir auch das ausprobiert. Zu empfehlen ist dieser Halt gen Süden auf jeden Fall.

Ohne Kaffee und ungeduscht ( Mutters Traum Start in den Tag ) ging es dann weiter. Erster Stop in Kroatien : Novigrad an Istriens Küste, was wir nach etwa 3 1/2 Stunden inkl. einem kurzen Stau erreichten. Eigentlich hatte man uns im “ Aminess Camping Resort Mareda“ ein Mobile Home reserviert, das wir aber aus Liebe zu unserem Kasten gegen einen Superior Stellplatz mit Meerblick tauschten. Dieser war so riesig, dass wir eigentlich gar nicht wussten, was wir damit anfangen sollten. Allerdings auch am Durchgang zum Strand gelegen, was die Hunde zu Dauerbellen animierte. Der Platz war ziemlich groß, sehr schöne, neue und top gepflegte Badehäuser mit leider etwas wenig Duschen sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren. Von fast jeder Stelle aus, konnte man das Meer sehen ( sehr schön!) .

Der Strand selbst bestand hauptsächlich aus Steinplatten und schmalen Kiesstreifen, im Meer selbst gab es riesige Steine, durch die man schlecht beurteilen konnte, wie tief es dort jeweils war. Zum baden also eher sub – optimal. Ein “ Wasserspielplatz“ im Meer mit Rutschen usw. war für die Kids ein Highlight, kostete aber auch rund 7 Euro für eine halbe Stunde, was wir erst gar nicht checkten. Am Strand gab es auch Hundebereiche. Der Meerwasserpool lag sehr schön etwas erhöht direkt am Strand, war aber leider sehr voll. Super sind die Stellplätze, die eigentlich außerhalb des Campingplatzes lagen, nämlich direkt am Meer, günstiger und mit Traumblick. Am Strand gab es eine Bar und ein Restaurant mit tollem Blick,gutem Preis-Leistungsverhältnis aber mäßig freundlichem Personal- was wir an dem kompletten Platz festgestellt haben.

Ein Ausflug in den nahe gelegenen Wasserpark “ Istralandia“ lohnt sich absolut! Ein top gepflegtes Areal, wahnsinnig viele Rutschen für alle Ansprüche, Animation wie Wassergymnastik usw., ein Wellenbad mit richtig tollen Wellen und und und. Viel Personal sorgt für reibungslose Abläufe, so dass das Anstehen sich, obwohl viel los war, in Grenzen hielt. Da ich der “ Rutschen Schisser “ bin, habe ich die Aufgabe des Fotografen übernommen . Lotta kommt da etwas nach mir , rutscht dann zwar nach langen Überredungskünsten und Belohnungsangeboten, hat auf der Wellenrutsche jedoch den “ Tagespreis fürs langsamste Rutschen “ gewonnen und musste sogar noch Anschieben, um das Wasser zu erreichen… ( sorry Lotta, aber war lustig ). Die Eintrittspreise sind angemessen ( Tagesticket für eine 4 köpfige Familie 70 Euro , alle Attraktionen inbegriffen). Auch die preise für Essen und Trinken sind absolut o.k., Softdrinks kosten ca. 2 Euro, eine Portion Pommes 2,50 Euro. Nun freuen wir uns auf die weitere Reise gen Süden, denn vor allem wegen des ungünstigen Strandes hat uns dieser Stop uns noch nicht ganz überzeugt, wenngleich dieser Sommerurlaub endlich mal Sommer pur ist: tagsüber 32 Grad, abends minimal 19 Grad -herrlich!!!!!
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