Die Insel Rab und die Sehnsucht nach Sand!

Die Insel Rab oder “ Welcome to Paradise“. Mit einer spektakulär schönen 80 minütigen Fährfahrt begann der bislang schönste Teil der Reise.
Die Wartezeit bis die Fähre fuhr verging wie im Flug und das Wetter, das an diesem Tag zunächst trüb und etwas regnerisch war, besserte sich auch schon wieder. Auf der Fähre setzten wir uns dick eingemümmelt nach draußen , genossen den Wind und den doch etwas krasseren Wellengang und fühlten uns fast wie am Kreuzfahrtschiff…

Auf Rab empfing uns strahlender Sonnenschein, Wind und immerhin schon wieder 22 Grad. Schon auf den ersten Blick wussten wir, jetzt gefällt uns Kroatien so richtig !

Nur wenige Kilometer weiter waren wir auch schon am Campingplatz “ San Marino “ in Lopar angekommen. Sehr nett wurden wir in der Rezeption empfangen und bekamen einen Platz im “ nobleren “ Teil zugewiesen, nicht zu weit vom Strand entfernt. Das Publikum drumherum war eher “ alt eingesessen , deutsch, wir sind schon länger hier“ und als Mama noch ein Niederbayrischer Obercamper darauf hinwies, dass sie freundlicher schauen sollte, wussten wir, dass es sinnvoll wäre an der Rezeption nach einem anderen Platz zu fragen…
Wir bekamen dann eine Auswahl und entschieden uns einstimmig ( ein Wunder ) für einen Platz gaaaanz nah am Strand mit Sandboden – ein Traum und netten Mädels in Lottas Alter nebenan. An der Rezeption schüttelte man zwar den Kopf, warum sich die Deutschen den einfachen Platz, aus dem man schwierig wieder raus kam aussuchten – aber das war uns auch egal.
Schnell aufgebaut , eilten wir schnurstracks zum Beach – Hammer, Hammer , Hammer !!! Kristallklares Meer, meilenweit zum reingehen auf super feinem Sand, der Strand zum Teil organisiert und zum grösseren Teil unorganisiert , schöne Bars, Eisbuden, Tretboot Verleih und und und.
Am Ende der Bucht gab es eine tolle Rutschenanlage, die, wie sich rausstellte, nicht zum Platz , sondern der Gemeinde gehörte, daher einen geringen Betrag kostete. Die Kinder fanden’s jedenfalls klasse. Der Hammer jedoch war die daneben gelegene, absolut chillige , „dog friendly“ Bar auf Sand.
Die Badehäuser waren durchwegs gepflegt und sauber und auch in ausreichender Anzahl vorhanden. Animationsprogramm, Zumba am Strand bot auch den Zuschauern ein geniales Unterhaltungsprogramm ( ein Dank an den rhythmischen Herrn in blauer Badehose) , Kinder Disco, ein nagelneuer Kinderclub, Wellness Area für kühlere Tage , Shopping Center, Frisör und ein nettes Restaurant- hier fehlte es wirklich an nichts!!

Ein großer Dank gilt auch dem Camping Direktor, der uns auf sehr freundliche Art den kompletten Platz zeigte und uns zu einem köstlichen Essen einlud. Danke!
Seit Rab wissen wir: Kroatien ist wirklich herrlich und es gibt auch nette , sehr nette Menschen !
Mit einem weinenden Auge versuchten wir am Samstag jede Sekunde zu genießen, schon vor dem Frühstück ging ich am Strand laufen und wir stiegen auf die SUP ’s, was hier übrigens genial ging und badeten . Ein Highlight war ( wie zu erwarten war) das Ausparken des Kastens…. Erstmal drehten die Reifen durch, klar, nochmal drehten die Reifen durch klar, ehe dann ein netter Nachbar Matten brachte und uns unter die Reifen legte. Erst dann gelang es Peter den Kasten auszuparken unter strenger Beobachtung unseres nicht ganz so netten Münchner Gegenübers, dass er ja nicht seinen tollen ollen Bus anfuhr… Spießer gibt ‚ s halt überall.

Um noch a bisserl länger auf der Insel Rab zu verharren, schauten wir uns noch die Altstadt von Rab an – absolut schön und sehr zu empfehlen !!! Genossen noch einen Wein und ein Eis und machten uns dann eben doch schweren, schweren Herzens auf dem Weg zur Fähre in Richtung Festland.
Sorry, aber ich hab wenig Hoffnung, dass dieser Beach und Platz getoppt werden kann. Eines ist jedoch sicher: Wir kommen wieder !!!!!

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