Starigrad – Der Highway No. 1 Kroatiens

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Nach einer kurzen Fährfahrt von nur 20 Minuten erreichten wir am Samstag am späten Nachmittag wieder das Festland. Eine traumhafte Küstenstrasse mit kraterähnlicher Landschaft erwartete uns. Schöne einsame Buchten und immer wieder Wohnmobilstellplätze direkt am Meer -wunderschön!
Wir zweifelten zwar daran in solch einen Platz überhaupt “ einkurbeln “ zu können, war aber ohnehin hinfällig, da wir unser Ziel ja vorgegeben hatten. Ansonsten hätten wir dort mit Sicherheit einen spontanen Stop gemacht. Leider gab es weit und breit keinen Ort und erst recht keinen Supermarkt, den wir so dringend gebraucht hätten , um den Kühlschrank zu füllen und vor allem auch um Hundefutter und Wasser zu kaufen.
Aber : man kann eben nicht alles haben !

Starigrad

Schneller als erwartet erreichten wir Starigrad, was dann wieder touristischer und belebter war. Ein Campingplatz reihte sich an den nächsten, was dazu führte, dass wir zunächst am falschen Platz einchecken wollten. Allerdings wies uns direkt die äusserst freundlich Dame am Empfang mit ihrer forschen Art darauf hin, dass wir hier sicherlich nicht reserviert hätten.

Nur wenige hundert Meter weiter waren wir dann aber doch am Ziel , dem “ Blue Sun Camping Park Paklenica“. Beim der Rezeption wurden wir freundlich empfangen und bekamen ohne Nachverhandlung einen Platz in erster Meerreihe, der sogar namentlich gekennzeichnet war – das haben wir auch zum ersten Mal erlebt. Very amused war ein dänisches Ehepaar mit kleinem Hündchen und eingezäuntem Areal ( unsere “ Lieblingscamper“), das mit seinem Wohnwagen in 2. Reihe stand als wir es uns direkt vor ihnen bequem machten und ihnen die volle Meersicht nahmen. Nachteil dieses Stellplatzes war, dass die Hunde komplett im Kasten bleiben mussten, da der Strand vor uns total voll war und sie diesen dann “ aufgemischt “ hätten.
Der Strand selbst war mit Kies ( und Platten ) und relativ schmal, erstreckte sich aber über viele Kilometer und hatte immer wieder schöne Stellen, um ins wiederum super schön türkise Meer zu gehen. Wir konnten zwar unseren Kühlschrank füllen, besonders spektakulär war der Supermarkt am Platz jedoch nicht, eher etwas antik ( und sehr teuer ). Einmalig war der Rundum Meerblick direkt aus dem Bett als wir am nächsten Tag aufwachten. Mit einem Sprung ins glasklare Meer noch vor dem Frühstück fing der Tag gut an. Am Vormittag sprangen wir dann zur Abwechslung vom Salzwasser noch in den Hotelpool, den die Campinggäste mitnutzen konnten. Prinzipiell ein schöner Platz, der die 4 Sterne *auch verdient hat, allerdings eher von Mobile Homes ( alle sehr schön gelegen ) und dem Hotel gekennzeichnet war. Dementsprechend war auch das Publikum eher älter und spiessiger, als jung und lässig. Erstaunlich war auch, dass abends trotz top Wetter und warmen Temperaturen kaum jemand draussen saß.
Ganz gelegen kam uns daher am Sonntag Morgen der Anruf zum Geburtstag

 

 

bei unserer Ex Nachbarin und Freundin Maren, die unweit in Pakostane im Urlaub waren und deren Idee, doch spontan von unserer Route abzuweichen und sie dort zu besuchen. Es dauerte zwar eine Weile mit dem Platz dort zu koordinieren, ob es überhaupt möglich ist, aber als alles erledigt war, packten wir zacki zacki alles ein und machten uns auf den Weg noch 65 km weiter in den Süden. Sehr zur Freude übrigens unserer dänischen Freunde, die bereits seit 7:30 Uhr morgens verzweifelt vor ihrem Wohnwagen ohne Meerblick saßen…..
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