Kroatien, das Unbekannte…

Beindruckende Landschaft fanden wir auf unserem etwa zweistündigem Weg ins Landesinnere.

Kroatien, unendliche Weite,

unbebaute Landstriche, wie man sie aus Deutschland nicht kennt und hier auch nicht erwartet hätte. Andererseits sahen wir auch ziemlich heruntergekommene Häuser , einsame Militärplätze und viele, viele Friedhöfe. Umso mehr wir uns den Plitvicer Seen näherten, umso touristischer wurde die Gegend wieder und ein Autokamp lag neben dem anderen.
Von den Seen selbst konnte man von der Hauptstrasse aus leider nichts sehen. Mir einem Temperatursturz von fast 15 Grad erreichten wir den Campingplatz. Wir bekamen einen sehr netten, grossen Stellplatz im hinteren Teil zugewiesen, ein Traum, da es für Luzie und Bob endlich mal wieder für länger als einen Gassi Gang raus aus dem Mobil gehen konnte. Obwohl man hier endlich mal mit offenem Feuer grillen durfte, lange mussten wir drauf warten , gingen wir , da es schon recht spät war, ins Camping Platz Restaurant. Das Essen war gut, sowohl die Pizza als auch Fleischgerichte ( frisch vom Grill) und auch der Preis passte.
Wie sich am Dienstag Mittag rausstellen sollte, war es ein Fehler erstmal auszuschlafen, denn als wir um ca. 12:30 Uhr an den Plitvicer Seen ankamen, war der Parkplatz übervoll und an der Kasse, sowie dahinter gab es eine Wartezeit von etwa 1Stunde ( jeweils!) . Das war uns eine Wanderung auf engen überfüllten Wanderwegen (v.a. mit 2 Hunden im Schlepptau ) doch nicht wert. Also Abflug zurück zum Campingplatz , nochmal in den wirklich sehr schönen Pool gesprungen, zusammengepackt und schon einen Tag früher nach Kärnten zum nächsten Test aufgebrochen…

Als Fazit bleibt zu sagen, dass dieser Campingplatz im Landesinneren sich auf jeden Fall für einen kurzen Zwischenstop in Richtung Süden eignet. Wer früh aufsteht kann sich die Seen und Wasserfälle auch “ ohne Stau “ anschauen… Das Preis -/ Leistungsverhältnis passt auf jeden Fall ( ca. 30 Euro für alles pro Nacht), gepflegt und sauber, schöner Pool- alles da, was man an Infrastruktur benötigt. Vielleicht waren wir einfach noch etwas zu sehr auf dem “ mehr Meer “ Trip und hatten mit dem Wetter vor Ort ( 21 Grad und diesig) im Vergleich zu vorher nicht so richtig Glück.
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