Bob hat gerufen- die „dicke Tante“ geht

Januar 2018, nur ein knappes halbes Jahr, nachdem dein Cousin Bobbie so plötzlich gestorben ist, bekamen wir die Diagnose: Mastzellen Tumor auf der Wirbelsäule, OP nicht sinnvoll, Luzie wird noch maximal ein halbes Jahr leben.

Wie traurig, kurz nachdem der Achim bei uns eingezogen war!

Aber du Stehaufmännchen hast dich nicht unterkriegen lassen! Immer wieder kam der Tumor sichtbar zum Vorschein, aber durch die Mistelzweigtherapie konnten wir ihn immer wieder eindämmen. Fast 2 Jahre lang…

 

Du warst die treuste Seele, die man sich vorstellen kann. Ein Schmusehund, ein Kuschelhund, bist nie in deinen Korbi gegangen ehe nicht alle ins Bett gegangen sind. Solange lagst du zu unseren Füßen, immer nah am Menschen.

Deine große Leidenschaft war das Schwimmen, nein, du wärst niemals weggeschwommen, hast deine Bahnen gezogen von links nach rechts und von rechts nach links, egal, ob im Riegsee, Gardasee im Meer oder einen norwegischen Fjord. Aber ohne Schleppleine wärst du auch niemals wieder rausgekommen. So mussten Herrchen und Mick sogar eines kalten Nachmittags im Herbst in Unterhose in den Walchensee springen, um dich rauszuholen, als wir es ein einziges Mal ohne Leine versucht hatten.

Du warst so unkompliziert, bist ohne winseln und jammern (wie so manch andere deiner Kollegen) auch mal länger alleine geblieben, warst zuhause immer mein treuester Buddy und hast jeden Morgen auf mich gewartet, als ich die Treppe runterkam, um mich dann in die Küche zu begleiten und deiner Funktion als Biotonne nachzukommen.

Du konntest alles fressen, hast alles vertragen, dein Geschäft ordnungsgemäß verrichtet und warst die Beste von allen- forever in my heart.

Im Juli gings`s dir schonmal richtig schlecht. Von da an musstest du täglich stärkste Schmerztabletten und viel Cortison nehmen, wir haben so gehofft, dass du nicht im Urlaub am Gardasee stirbst.

Aber siehe da 4 Wochen Gardasee, leckere Kaustangen von Jana, schwimmen und ganz viel wandern taten dir so gut, dass es dir danach wieder blendend ging-ein Wunder unsere Luli!

Am 21. November, Samstagabend ging es dann aber langsam dem Ende zu, du hast kaum noch Luft bekommen und es ging dir ansehnlich sehr, sehr schlecht.

Wir haben den Sonntag, einen strahlenden Sonnentag und das Ende November, nochmal intensiv genutzt, waren gaaaaanz lange Gassi, du durftest deine Türchen vom Hundeadventskalender öffnen, im eiskalten Riegsee schwimmen, hast die Nachbarshündin nochmal angezickt, dich von deinem Freund Joshi verabschiedet und dann ging es abends in die Tierarztpraxis und wir mussten uns nach diesem Tag, der uns immer in Erinnerung bleiben wird, endgültig nach über 8 Jahren, von dir verabschieden.

Zurück bleibt deine unendlich traurige Familie und Achim, der die Welt nicht mehr versteht…..

 

Luzie, Cilly von der Hallertau, Luli, dicke Tante, Luise, Maus-du fehlst!!!!!!!!!!!!!!

 

Dein Frauchen und alle anderen

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